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SPRACHTHERAPIE FÜR ERWACHSENE

 

Es gibt Sprach- und Sprechstörungen bei neurologischen Erkrankungen, z.B. infolge eines Schlaganfalls, eines Unfalles, einer Operation, Demenz, Alzheimer und vieles mehr.

Diese Sprach- bzw. Sprechstörungen nennt man z.B. Aphasie, Dysarthrophonie (Dysarthrie) oder Sprechapraxie. Auch der gänzliche oder teilweise Verlust der Lese- und Schreibfähigkeit sowie Wortfindungsstörungen sind Teil der Sprachtherapie bzw. Logopädie bei Erwachsenen.

Derzeit behandeln wir keine Dysphagien (Schluckstörungen).

Für Hausbesuche haben wir begrenzte Kapazitäten, Nachfragen lohnt sich aber trotzdem.

Alle o.g. Sprach- und Sprechstörungen behandle ich auch in Türkisch. In diesem Bereich sind Hausbesuche aus zeitlichen Gründen nur in der näheren Umgebung der Praxis möglich.

Die Therapieinhalte orientieren sich an den Bedürfnissen der Patienten. Es kann sich dabei um alltägliche Kommunikationsthemen wie z.B. Einkaufen, Kochen, Freizeit, Arbeit und Beruf  oder auch um aktuelle gesellschaftspolitische Themen handeln. Auch die familiäre bzw. persönliche Lebenssituation wird einbezogen.

Soweit die Klienten vor der Erkrankung über Schriftsprache verfügt haben, werden alle Themen mündlich und schriftlich behandelt.

 

Sprachtherapie bei Erwachsenen umfasst auch die Behandlung von Stotter- und Poltersymptomatiken.

Häufig suchen die Klienten eine Sprachtherapie bzw. Logopädie auf, weil es aufgrund der Sprechstörung Probleme in Familie, Beruf  und/oder im sozialen Umfeld gibt. Viele haben zudem bereits verschiedene Therapien und Behandlungen wahrgenommen.

In einem solchem Fall führen wir in der Regel zunächst eine sogenannte Auftragsklärung durch: Was wünscht sich der Klient, warum sucht er unsere Praxis auf? Und was können wir davon erfüllen?

Es wird geklärt, ob sich TherapeutIn und KlientIn eine Zusammenarbeit vorstellen können.

Therapie ohne die Mitarbeit der Klienten macht nur sehr selten Sinn. Unter Umständen werden weitere Familienmitglieder miteinbezogen; auch eine Zusammenarbeit mit weiteren Therapeuten (z.B. Psychotherapeuten) kann sinnvoll sein.

Einige Erwachsene haben eine Artikulationsstörung (z.B. eine verwaschene Artikulation oder ein sogenanntes Lispeln) und möchten diese nun behandeln lassen. Hier handelt es sich um eine Übungstherapie, wobei auch außerhalb der Therapiestunden täglich zu Hause geübt werden muss.

Andere Erwachsene haben eine Kommunikationsstörung. Auch hier klären wir zunächst mit den Klienten das Ziel der Therapie sowie die Therapieinhalte.

Die meisten meiner Mitarbeiterinnen behandeln zudem Stimmstörungen, z.B. nach Kehlkopfoperationen, bei andauernder Heiserkeit und Überanstrengung der Stimme.