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Sprachtherapie

... ist für mich mehr als ein Lautsystem zu behandeln, Grammatik zu vermitteln oder den Wortschatz zu erweitern.

Sprachtherapie bedeutet für mich, nicht nur an der Sprache zu arbeiten, sondern den gesamten Menschen in seinem Dasein als soziales Wesen wahrzunehmen.

Der Mensch erwirbt Sprache durch Beziehung, und er erwirbt Sprache, um Beziehung zu erleben, zu gestalten.

Sprache dient vor allem der Kommunikation.

Sprache ist das Medium, welches Verhaltensregeln, Normen, Wertvorstellungen und das gesamte kollektive Wissen der jeweiligen Kultur als eines der wichtigsten Sozialisationsinstrumente vermittelt. 

Spracherwerb ist mehr als die Aneignung eines grammatischen Systems oder der Erwerb von Lauten.

Spracherwerb ist vor allem die Übernahme von Bedeutungen, Inhalten und (kultur)-spezifischem Sprachverhalten.

Wenn der Spracherwerb, das Sprechen, „hakt“ oder die Sprache verloren geht, bedeutet dies eine deutliche Einschränkung der Kommunikationsmöglichkeiten. Ist diese Kommunikation gestört, kann gleichzeitig die soziale Interaktion eingeschränkt sein bzw. muss neu gestaltet werden.

Und genau hier setzt Sprachtherapie an. Sprachtherapie beschäftigt sich also, genau wie die Logopädie mit der (Wieder)herstellung der Kommunikationsfähigkeit bei Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen jeden Alters.

 

Auch Elternarbeit, Beratung von Angehörigen, Zusammenarbeit mit Institutionen wie z.B. Schule, Kita, Pflegestellen, Ärzten, Therapeuten und vieles mehr ist Teil unserer sprachtherapeutischen bzw. logopädischen Arbeit.